Dienstag, 12. Dezember 2017

Winterzauber zur Weihnachtszeit


Genau so muss der Garten im Winter aussehen! Frisch verschneit!


Leider war der Winterzauber eine kurze Angelegenheit. Nach zwei Tagen Dauerregen ist von der weissen Pracht kaum mehr was übrig. Zum Glück bleiben die Bilder vom Wochenende. Lust auf eine winterliche Gartentour?



  


Im frischverschneiten Garten macht auch die Weihnachtsdekoration irgendwie mehr Sinn als die letzten Jahre, als sich im Dezember schon die ersten Frühlingsboten reckten.




Auch der Gemüsegarten zeigte sich im winterlichen Kleid.



Liebe Grüsse vom Engerain, Thomas.


Sonntag, 10. Dezember 2017

Advent auf dem Balkon


Auch das zweite Adventswochenende zeigt sich bei uns von der winterlichen Seite. Eine dünne Schicht Schnee verzaubert Garten und Balkon. 


Der Adventskranz aus Moos wirkt mit etwas echtem Schnee am besten.


Bald wird es wieder wärmer. Schade um die schöne Stimmung. Aber der nächste Schnee kommt bestimmt.



Ich wünsche allen einen schönen Sonntag! Liebe Grüsse vom Engerain, Thomas.







Sonntag, 3. Dezember 2017

Eigentlich wollte ich doch noch


Vieles hätte ich im Garten eigentlich gerne noch erledigt. Doch nach einer arbeitsreichen Woche fiel der erste Schnee - nicht viel, aber so, dass es mal Zeit ist, die Stille im Garten zu geniessen und nicht andauernd herumzuwerkeln.



Als die ersten Flocken fielen hatte ich das Gefühl, es sei noch gar nicht so lange her, als es zum letzten Mal schneite. Dieses Jahr ging wieder unglaublich schnell vorüber.



Auch den Rosen ging die Saison offenbar zu schnell vorbei. Einige blühen noch immer.



Zum Glück hat es gereicht, die empfindlichen Pflanzen einzupacken und alle nicht wetterfesten Dinge im Gartenhaus zu verstauen. So kann nun getrost der Winter Einzug halten.


Liebe Grüsse vom Engerain, Thomas.







Sonntag, 26. November 2017

Ein englischer Landschaftspark?


Bei diesem Garten handelt es sich ohne Zweifel um einen englischen Landschaftspark. Alles ist da: grosse Bäume, geschwungene Wege, grüner Rasen.


Doch befindet sich der Park wirklich in England?


Die Palmen verraten es: Dieser englische Garten ist zwar ein typischer englischer Landschaftspark, aber er befindet sich über tausend Kilometer südlich von England.


Der englische Garten der Schlossanlagen von Caserta nahe Neapel wurde im 18. Jahrhundert als englischer Landschaftspark angelegt. Es handelt sich um unglaublichen Luxus. Denn was nördlich der Alpen wie selbstverständlich wächst - nämlich Gras - benötigt in dieser trockenen Gegend Unmengen von Wasser. Via Aquädukten gelangt das Wasser von weit her in den Garten. Nur innerhalb der Gartenmauer sieht es so wunderschön Grün aus. Eine Wohltat fürs Auge!


Wir besuchten Caserta im Herbst. Unter den Bäumen und Sträuchern blühte das neapolitanische Alpenveilchen.


Der Garten von Reggia di Caserta wurde nach den strengen Prinzipien des Barocks geplant und gebaut. Dumm nur, dass nach der Fertigstellung die Strenge des Barocks ausser Mode kam. Deshalb wurde flugs ein neuer Garten nach den damaligen neusten Modetrends geplant und gebaut: der englische Landschaftspark, ein romantischer und "natürlicher" Garten.

Die Gegensätze der beiden Gartentypen machen den Besuch von Caserta so spannend.
Mitten im englischen Landschaftspark befindet sich auch eine Ikone der europäischen Gartenkunst: Die badende Venus.



Etliche Tempel und Ruinen stehen im Garten. 



Nebst den Ruinen, welche extra alt und abgewetzt aussehen, gibt es auch wunderschöne Gewächshäuser. Leider sind sie nicht mehr gut im Schuss und werden nicht mehr gebraucht: Die Scheiben sind zum Teil zerschlagen, ganze Bäume wuchern im Innern. 


Ob es an Geldmangel, Korruption oder der Mafia liegt, weiss ich nicht. Es ist Schade. Schliesslich gehört die ganze Anlage zum Welterbe der Unesco. Doch der Romantik tut es keinen Abbruch. Im Gegenteil.


Wir waren für ein paar Tage rund um den Golf von Neapel unterwegs. Ein wahres Paradies der Gärten. Für einen Gärtner lohnt es sich ja nur zu verreisen, um andere Gärten zu besuchen - hihi... In den nächsten Woche, da der Garten am Engerain ruht, zeige ich euch an dieser Stelle gerne noch ein paar dieser unglaublich schönen Gärten... Liebe Grüsse vom Engerain, Thomas.


Sonntag, 19. November 2017

Letztes Leuchten


Nun haben am Engerain die grauen Novembertage begonnen - mit Nebel, Nieselregen und Nässe. Vor ein paar Tagen schien aber noch die Sonne und brachte den spätherbstlichen Garten zum Leuchten.


Anfang November blühte noch einiges, unter anderem späte Astern.



Solange es in der Nacht nicht zu kalt ist, blühen auch noch Dahlien. Nun habe ich sie aber zurückgeschnitten und die Knollen in den frostfreien Keller gebracht.



Das Wasser im Brunnen ist längst abgestellt.


Im Gemüsegarten gibt es noch viel zu tun - und auch noch einiges zu ernten.


Auch dieses Jahr wuchsen viele Kürbisse.


Ich verteilte sie im ganzen Garten. Wird es aber kalt, hole ich sie herein, damit sie wegen des Frosts nicht kaputtgehen. Die Zierkürbisse wandern dann mal auf den Kompost, die Speisekürbisse in den Kochtopf.


Liebe Grüsse vom Engerain, Thomas.